Häufig gestellte Fragen


Welche unterschiedliche Warenkontrollen gibt es und wie setzt man diese optimal ein?

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Warenkontrollen: Erstmusterprüfungen, In-Prozess - und Endkontrolle. Mit der Erstmusterprüfung wird ein Stück aus der Vorserie einer Produktion getestet. In-Prozess Kontrollen werden in der Montagehalle oder während des Herstellungsprozesses durchgeführt. Durch anerkannte Test- und Prüfverfahren wird festgestellt, ob die Waren mit den Anforderungen der Kunden übereinstimmen. Die Endkontrolle ist eine abschließende Stichprobe, bei der die Fertigwaren auf Ihre Übereinstimmung mit den Kundenanforderungen vor der Verladung und dem Transport geprüft werden. Abhängig vom Ergebnis der Warenendkontrolle kann ein Los, akzeptiert zurückgewiesen oder zurückgestellt werden.

Wie werden Stichproblem während einer Warenkontrolle gezogen?

Pro QC empfiehlt die Stichprobengröße nach dem US Standard ANSI Z1.4 2003 (Definition der Stichprobengröße) zufällig zu ziehen. Ausgehend von der Losgröße, der Chargengrößen oder Kennbuchstaben definieren wir die Stichprobengröße. Dabei können verschiedene Stichproblenziehungspläne angewandt werden. Einfache oder doppelte normale Stichbprobenziehungspläne werden am meisten angewandt angewandt.

Falls Sie die Stichprobengröße nicht definiert haben, hilft Ihnen Pro QC gerne einen Prüfplan aufzustellen, der am besten die Anforderungen Ihrer Produkten erfüllt.

Die Stichprobenmuster werden nach einen detailierten Inspektionsplan nach Aussehen, Funktion, Verpackungsanforderungen und Verarbeitung geprüft. Falls Sie keinen Prüfplan haben, hilft Ihnen unser Pro QC Team. Eine Prüfcheckliste wird von uns kostenlos mitangeboten.

Fehler werden in Haupt- Neben- und kristische Fehler in unserem Prüfplan eingeteilt. Die annehmbare Qualitätsgrenzlage, auf Englisch AQL (acceptable quality level), wird durch die Gesamtzahl der vorgefunden Fehler in einer Annahmeprüfung für ein Produkt als statistische Obergrenze akzeptiert

Was bedeutet AQL, und welche Bedeutung hat dies für die Warenkontrolle?

AQL (acceptable quality level) ist die annehmbare Qualitätsgrenzlage, die bei einer Annahmeprüfung für ein Produkt oder Prozess als statistische obere Grenze akzeptiert wird. Im Normalfall werden drei Qualitätslagen für kritische Fehler, Hauptfehler und Nebenfehler festgelegt. In einer Stichprobenanweisung werden im allgemeinen eine unterschiedliche Qualitätsgrenzlage für jede dieser drei Kategorien bestimmt. Ein Beispiel für eine Stichprobenanweisung könnte wie folgt aussehen:

KategorieKritische FehlerHauptfehlerNebenfehler
Allgemeine Qualitätslage II0.011.54.0

Je niedriger der Wert ist, desto weniger Fehler können in einer Stichprobe akzeptiert werden. Bei der Festlegung der AQL ist es wichtig, dass man eine ausgewogene Entscheidung trifft. Wird die Qualitätsgrenzlage zu niedrig angesetzt, werden zu viele Lose zurückgewiesen werden. Umgekehrt wird die Qualitätsgrenzlage zu hoch eingesetzt, wird ein nicht annehmbares Produkt freigegeben.

Was ist der Unterschied zwischen "Zurückweisung" einer Lieferung und "Suspendierung"?

Ein Los wird zurückgewiesen, wenn eine deutliche Nichtübereinstimmung mit den Kriterien im Prüfplan festgestellt werden. Die Zurückstellen einer Lieferung erfolgt, wenn die Probleme nicht so schwerwiegend sind aber dennoch eine Nichtkonformität darstellen.

Was sind "Inspektionskriterien" und welche Bedeutung haben sie?

n der AQL (acceptable quality level) wird ein numerischer Grenzwert gesetzt, bis zu dem kritische Fehler, Haupt- und Nebenfehler in einer Stichprobe akzeptiert werden können. Jedes Inspektionskriterium ist eine Beschreibung eines Problems und möglicher Auswirkungen auf die Genauigkeit, Form, und Funktion eines Produktes. Diese Beschreibung ist für die Durchführung von Produktinspektionen entscheidend, da sie beschreiben, was für das Aussehen, Form und/oder Funktion eines Produktes entscheidend ist.

Welche Inspektionsberichte können Sie erhalten?

Pro QC platziert die Inspektionsberichte, einschließlich Fotos und anderen relevanten Infomationen, sowie Inspektionstermine in einer passwortgeschützten Datenbank, die über das Internet abrufbar sind.

Was ist ein "Audit" ?

Im Audit werden Probleme und Mängel eines unzureichenden Qualitätsmanagementsystems identifiziert, die zu schlechter Qualität eines Produktes führen können und die mit dem lokalen Management besprochen werden, so das Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Audits dienen oft als Vorbeugemaßnahmen, um Probleme zu identifizieren, bevor sie mangelhafte Produkte verursachen. Aus diesem Grunde sind Audits Bestandteil einer Lieferantenauswertung.

Wie kann man mit Wareninspektionen Geld sparen?

Erstmusterprüfungen identifizieren sofort, inwieweit die neugefertigen Produkte mit Ihren Anforderungen übereinstimmen. Bei In-Prozess Kontrollen identifizieren wir Probleme die bei der Montage und Feritgung auftreten, sparen damit Zeit ein, und reduzieren die Nacharbeitskosten fertiger Waren. Bei der Warenendkontrolle identifizieren wir Mängel vor der Verladung und reduieren damit das Risikodass der Käufer mangelhafte Ware erhält undvermeidet Ausfallzeiten durch die Nachlieferung von Ersatzware.